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SPAGHETTIFRESSER
Spaghetti-Fresser thematisiert die bis heute bestehende Zweiklassengesellschaft in Deutschland und den Umgang mit den ArbeitsmigrantInnen der Nachkriegszeit. Obwohl sie dieses Land mit aufgebaut haben, gelten sie und ihre Nachkommen noch immer als „anders“, nie vollständig akzeptiert. Das Füllen des Mundes steht für das Schweigen-Müssen: für das Hinunterschlucken von Zuschreibungen, Ausgrenzung und Rassismus. Für das Gefühl, alles in sich hineinzufressen und zu akzeptieren, statt gehört zu werden. Vor dem Hintergrund des aktuellen Rechtsrucks in Deutschland und Europa ist diese Arbeit eine Reaktion auf das Wiedererstarken genau dieser Strukturen.
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